Vita
Die Geburt:
Ich glaube, ich konnte mich der Vorliebe meines Vaters, sehr laut klassische Musik zu hören nicht wirklich entziehen. Er ist schwerhörig. Meine Brüder hielten dagegen, indem sie Schallplatten von Pink Floyd, Supertramp, Rolling Stones etc. auflegten, und meine Mutter genoss die neuesten Hits aus dem Radio. So wuchs ich mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen auf und schulte mein Gehör auf spielerische Art und Weise.
Meine ersten musikalischen Vorbilder waren ABBA, die mich auch zugleich inspirierten eigene Songs zu schreiben und in mir den starken Wunsch auslösten, Sängerin zu werden.
Laufen lernen:
Erste Auftritte mit Gitarre und Keyboard in Schulen, Jugendheimen und auf kleineren Veranstaltungen mit eigenen englischsprachigen Liedern, darauf folgten erste Bandprojekte. Also alles so, wie man sich den klassischen Werdegang als Musikerin nicht vorstellt. Nachdem ich zwei Jahre Frontfrau einer Coverband war, musste ich feststellen, dass die Kreativität eigene Songs zu schreiben sehr darunter gelitten hatte. Es brachte mir natürlich sehr viel an Bühnenerfahrung, trotzdem wollte ich einen Weg finden mich als Songwriterin, diesmal mit deutschem Liedgut, auf der Bühne auszuleben. Ich zog nach Köln.
Pubertät:
In Köln angekommen und nicht wissend was ich nun hier mit meinem deutschen Liedgut anfangen sollte, sagte eine Freundin: Mach doch Kleinkunst! Ich sagte: Kleinkunst? Was ist denn das? Sie sagte: Das ist das, was ich beruflich mache!!
Meine Musik passte in diese Sparte, nur meine deutschen Texte leider überhaupt nicht. Also bildete ich mit meiner damaligen Lebensgefährtin ein Team. Ich schrieb die Musik und sie die Texte.
Und so begann ich unter dem Künstlernamen Coco Camelle mein Unwesen auf deutschen Kleinkunstbühnen zu treiben. Das tat ich dann auch insgesamt acht Jahre mit vier verschiedenen Soloprogrammen. Machte mir einen Namen und die Öffentlichkeit wurde durch Presse, Radio und Fernsehauftritte auf mich aufmerksam. Ich hatte meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und verdiente sogar Geld damit.
Die Uhr tickt:
In der Zeit zwischen den Touren schrieb ich auch weiter an den Songs, die in der Kleinkunst keinen Platz fanden. Diesen Platz will ich ihnen jetzt endlich geben. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich machen durfte, denn es ist eine harte Schule wenn man zwei Stunden alleine auf der Bühne steht und sein Publikum fesseln, unterhalten und begeistern möchte.
Ich hoffe, dass ich auch weiterhin ein Publikum für meine Musik finde, das mich auf diesem neuen, spannenden Weg begleiten wird.
Vita